Arbeiten mit einem internen Kommunikationskonzept

Die interne Kommunikation verbessern

Die Kommunikationswelt dreht sich schneller. Die Bedürfnisse der Bezugsgruppen und das Medienverhalten verändern sich, und in vielen Unternehmen wird die interne Kommunikation zur Königsdisziplin. Es war also an der Zeit, unser Praxisbuch „Wie kommt System in die interne Kommunikation?“ den neuen Gegebenheiten anzupassen. Zudem haben wir, Klaus Schmidbauer und ich, seit Erscheinen der letzten Auflage viele interessante Projekte begleitet, anregende Gespräche zur internen Kommunikation geführt und neue Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt.

Neben der Struktur des Buches haben wir Methoden und Techniken überarbeitet. Die Systematik der Statusanalyse wurde verändert, einige Themen wie die kreative Ideenfindung oder das Kommunikationscontrolling haben wir geschärft,  und vor allem das Thema Social Web haben wir einer gründlichen Überarbeitung unterzogen.

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Gedanken mit dem „Fokussprint“ sortieren

Tipp für das Arbeiten mit einem internen Kommunikationskonzept

„Ich weiß gar nicht mehr, wie ich mit den vielen Fakten umgehen soll, die ich gesammelt habe. Ich habe mich verzettelt. Was kann ich tun?“, fragte mich kürzlich eine Workshop-Teilnehmerin. Wir sprachen darüber, wie sie am besten ein Konzept erstellt, um ihre interne Kommunikation zu verbessern.

Mir hilft gegen das Verzetteln die Technik des Schreibdenkens, der sogenannte Fokussprint, den mir Ulrike Scheuermann gezeigt hat. Es geht darum, seine Gedanken zu einem bestimmten Thema innerhalb einer festgelegten Zeit fließen zu lassen. Wichtig dabei ist, die Gedanken nicht zu zensieren. Haben Sie Lust, diese einfach zu erlernende Technik auszuprobieren? Dann los!

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Interne Kommunikation auf dem Weg zur „leading position“?

Die Zukunft der internen Kommunikation

Wie sieht die Zukunft der internen Kommunikation aus? Ist die interne Kommunikation tatsächlich auf dem Weg, eine führende Position einzunehmen? Dazu sprach Frau Prof. Dr. Dr. Mast auf der depak-Tagung „Interne Kommunikation“ Anfang Juni 2016. Das Thema interessierte mich weiter, und ich fragte bei ihr schriftlich nach.

Frau Prof. Dr. Dr. Mast, warum ist es so schwierig, den Begriff „Interne Kommunikation“ zu definieren? Was verstehen Sie unter „Interner Kommunikation“?

Dieses Kommunikationsfeld kann man sehr eng fassen und letztlich auf ein professionelles Management von einzelnen Medienkanälen wie Mitarbeitermagazine, Intranet oder Newsletter reduzieren. Ein solches Verständnis von interner Kommunikation greift aber meines Erachtens in der heutigen Zeit viel zu kurz und trägt auch zu wenig zur Verstärkung von Motivation und Identifikation bei den Mitarbeitern bei.

Interne Kommunikation umfasst das gesamte Kommunikationsgeschehen in einer Firma.

Interne Kommunikation umfasst das gesamte Kommunikationsgeschehen in einer Firma – die formalisierten und die informellen Prozesse, z. B. Gerüchte, die Medienkommunikation wie auch die Führungskräftekommunikation, die Regelkommunikation ebenso wie die Kommunikationsabläufe in der Projektarbeit. Dieses Kommunikationsfeld als Ganzes zu bearbeiten, ist um ein Vieles schwieriger.

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