Raus aus dem Schubladendenken

So lösen Sie den Widerstand gegen den Widerstand auf

Hand aufs Herz: Wie reagieren Sie, wenn Sie als IK- oder auch Change-Verantwortliche auf Widerstand stoßen? Verdrehen Sie die Augen? Ärgern Sie sich? Werten Sie vielleicht sogar den Widerstand ab? Nachvollziehbar wäre es, besonders wenn viel Arbeit in den Veränderungsprozess und die Kommunikation geflossen ist. Aber im Grunde reagieren Sie genauso, wie Sie es den vermeintlichen Widerständlern nachsagen. Sie befinden sich im Widerstand, genau genommen im Widerstand gegen den Widerstand.

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Mehr Stille wagen!

Stille für die interne Kommunikation nutzen

„Viele halten die Stille nicht aus und reisen vorzeitig ab“, warnte mich meine Wirtin, als ich vor einigen Jahren das Quartier am Rande des Nationalparks bezog. Manchmal wirkt Stille tatsächlich bedrohlich, wie zu Anfang der Pandemie, als das quirlige Leben in den Büros verstummte. Oder verstörend, weil die Stille nach der Videokonferenz die Einsamkeit unterstreicht. Oder peinlich, wenn die Gesprächspause zu lang erscheint. Stille hat keinen guten Ruf in unserer schnellen Arbeitswelt, die auf Agilität, Großraumbüros und kurze Taktungen setzt. Sie klingt nach Stillstand, Bewegungslosigkeit, Heimlichkeit. Dabei sollten wir gerade Stille für die interne Kommunikation nutzen und „öfter mal die Klappe halten“. Für Dauerbeschallung sind unsere Gehirne nämlich nicht gemacht.

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Die Post-Corona-Zeit zielgerichtet gestalten

Kommunikationsziele: Auf die richtige Art kommt es an

Steigt bei Ihnen auch die Zuversicht auf ein geregelteres (Arbeits-)Leben? Oder stecken Ihnen noch zu sehr die Strapazen der letzten Monate in den Knochen? Vielleicht ist da aber auch das schöne Gefühl, viel Neues erlebt, erlernt oder ausprobiert zu haben? So oder so – es tut gut, Luft zu holen. Und es ist Zeit, die kommunikativen Weichen für die zweite Jahreshälfte zu stellen und die Kommunikationsziele zu prüfen. Stimmt Ihre Kommunikationsrichtung noch?

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