E-Mail in der internen Kommunikation:

Happy Birthday E-Mail!

Interne-Kommunikation-E-Mail

Erinnern Sie sich noch an den Moment, als Sie zum ersten Mal mit einer E-Mail in Berührung kamen? Meine erste Mail habe ich an einen französischen Kollegen gesandt. Ich arbeitete in der deutschen Filiale eines französischen Konzerns und war beeindruckt: Die Antwort kam prompt, und den Weg zum ungeliebten Faxgerät konnte ich mir sparen.

Auch über 20 Jahre nach dem Versand meiner ersten E-Mail freue mich immer wieder über die Vorteile und die Zeitersparnis. Meine Begeisterung teilt im Geburtstagsmonat der E-Mail jedoch nicht jeder. Vieles ist zum 30. Geburtstag der (deutschen) E-Mail geschrieben worden! Überlebt Sie, überlebt sie nicht? Ist sie altmodisch? Ist sie produktiv? Schreiben wir weiterhin E-Mail mit Bindestrich oder – wie die New York Times seit letztem Jahr – Email? Weiterlesen

Sommer in der internen Kommunikation:

Denkpause.

Über die Hälfte des Jahres ist vorbei: Zeit, kurz innezuhalten und zu überlegen, wie zufrieden Sie bislang mit Ihrer Arbeit in der internen Kommunikation waren. Am besten nehmen Sie sich Stift und Papier und bei einer Tasse Kaffee 20 Minuten Zeit um zu überlegen: Weiterlesen

Literatur zur internen Kommunikation:

„Interne Unternehmenskommunikation“ von Siegfried Schick.

Interne Kommunikation Literatur

„Was empfehlen Sie an Literatur zur internen Kommunikation?“, wurde ich in letzter Zeit erstaunlich oft gefragt. Da passt es, dass eine meiner Hauptempfehlungen in diesem Monat in der 5., aktualisierten Ausgabe erschienen ist: „Interne Unternehmenskommunikation. Strategien entwickeln, Strukturen schaffen, Prozesse steuern“ von Siegfried Schick.

Mir gefällt die unaufgeregte und pragmatische Art, wie Schick die Themen präsentiert. Gleich im Vorwort der neuen Auflage weist er darauf hin, dass der große „Kracher“ und die Innovation fehlen, dass sich die interne Kommunikation jedoch kontinuierlich weiterentwickelt (hat). Recht hat er! Weiterlesen

Erfolgsfaktor in der internen Kommunikation:

Verständlichkeit.

Kennen Sie Gibberisch? Gibberisch zählt zu den Fantasiesprachen und wird gerne in Meditationen eingesetzt. Wer einige Minuten in Gibberisch vor sich hinplappert, bekommt den Kopf frei. Beabsichtigen Vorstandsvorsitzende mit ihren Reden etwas Ähnliches und wollen ihren Zuhörern einen entspannten Moment bieten?

Diese Frage drängte sich mir nach einem Blick in einen F.A.Z.-Artikel auf. Seit Anfang des Jahres begutachten der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Brettschneider von der Universität Hohenheim und sein Team Reden von DAX-Vorsitzenden, die während der Hauptversammlung gehalten wurden. Die Verständlichkeit der Reden hat sich laut der Pressemitteilung der Universität Hohenheim zum Vorjahr verbessert. Es scheint allerdings noch viel Luft nach oben zu geben. Wünschen wir uns, dass es in der internen Kommunikation besser läuft: Sie braucht Verständlichkeit, sonst verpufft sie wirkungslos. Weiterlesen

Interne Überwachung:

Auswirkungen auf MitarbeiterInnen.

Ueberwachung im Unternehmen

Die Mitglieder unserer Gesellschaft werden systematisch überwacht. Die Sache an sich ist nicht neu, wohl aber das Ausmaß. Bekannt ist auch, dass einige Unternehmen ihre MitarbeiterInnen ausspionieren. Erinnern Sie sich an den Skandal bei der Deutschen Bahn, der im Frühjahr 2009 hochkochte und Hartmut Mehdorn seinen Posten kostete? Die Deutsche Bahn hatte MitarbeiterInnen auf Korruptionsverdacht überprüfen lassen – mit umstrittenen Methoden.

Die Grenzen zwischen rechtskonformen Kontrollen (Compliance) und einer ethisch, moralisch und rechtlich nicht vertretbaren Überwachung sind nicht immer eindeutig. Die Diskussion um den Arbeitnehmerdatenschutz wird im Jahr 1 nach Edward Snowden sicherlich weiter an Fahrt aufnehmen.

Imageschaden und der mögliche Verstoß gegen das Datenschutzgesetz sind zwei Aspekte von Überwachung und Bespitzelung. Wie aber wirken sie auf MitarbeiterInnen? Weiterlesen