Tipp für das Arbeiten mit einem internen Kommunikationskonzept:

Gedanken mit dem „Fokussprint“ sortieren.

IK Blog Fokussprint

„Ich weiß gar nicht mehr, wie ich mit den vielen Fakten umgehen soll, die ich gesammelt habe. Ich habe mich verzettelt. Was kann ich tun?“, fragte mich kürzlich eine Workshop-Teilnehmerin. Wir sprachen darüber, wie sie am besten ein Konzept erstellt, um ihre interne Kommunikation zu verbessern.

Mir hilft gegen das Verzetteln die Technik des Schreibdenkens, der sogenannte Fokussprint, den mir Ulrike Scheuermann gezeigt hat. Es geht darum, seine Gedanken zu einem bestimmten Thema innerhalb einer festgelegten Zeit fließen zu lassen. Wichtig dabei ist, die Gedanken nicht zu zensieren. Haben Sie Lust, diese einfach zu erlernende Technik auszuprobieren? Dann los! Weiterlesen

Umgang mit Bedenken:

Ein Hoch auf die Bedenkenträger!

Umgang mit Bedenken

 

„Wenn es Bedenkenträger nicht gäbe, müssten sie erfunden werden.“ Dieser Gedanke kam mir spontan, als ich auf Twitter einer Diskussion zur Digitalisierung folgte. Ausgelöst wurde er von dem Aufruf „Bedenkenträger und Befürworter sollen endlich in Ruhe über das Thema Digitalisierung diskutieren!“, bei dem ich über den negativ besetzten Begriff „Bedenkenträger“ stolperte. Bedenken sind meiner Ansicht nach nichts Negatives. Ich verstehe darunter Überlegungen, die jemand aufgrund von Zweifeln oder Befürchtungen anstellt. Werden sie laut geäußert, sind sie für mich hilfreiche Botschaften und erlauben andere Perspektiven. Durch die Zusammensetzung mit dem Wort „Träger“ bekommt das Ganze allerdings eine negative Konnotation. Ich begann, über die Funktionen von Bedenkenträgern im Unternehmen nachzudenken. Weiterlesen

Die Zukunft der internen Kommunikation.

Interne Kommunikation auf dem Weg zur „leading position“?

IK-Blog-Mast

Wie sieht die Zukunft der internen Kommunikation aus? Ist die interne Kommunikation tatsächlich auf dem Weg, eine führende Position einzunehmen? Dazu sprach Frau Prof. Dr. Dr. Mast auf der depak-Tagung „Interne Kommunikation“ Anfang Juni 2016. Das Thema interessierte mich weiter, und ich fragte bei ihr schriftlich nach.

Frau Prof. Dr. Dr. Mast, warum ist es so schwierig, den Begriff „Interne Kommunikation“ zu definieren? Was verstehen Sie unter „Interner Kommunikation“?

Weitersagen:
„Interne Kommunikation umfasst das gesamte Kommunikationsgeschehen in einer Firma.“ Prof. Dr. Dr. Claudia Mast

Dieses Kommunikationsfeld kann man sehr eng fassen und letztlich auf ein professionelles Management von einzelnen Medienkanälen wie Mitarbeitermagazine, Intranet oder Newsletter reduzieren. Ein solches Verständnis von interner Kommunikation greift aber meines Erachtens in der heutigen Zeit viel zu kurz und trägt auch zu wenig zur Verstärkung von Motivation und Identifikation bei den Mitarbeitern bei. Interne Kommunikation umfasst das gesamte Kommunikationsgeschehen in einer Firma – die formalisierten und die informellen Prozesse, z. B. Gerüchte, die Medienkommunikation wie auch die Führungskräftekommunikation, die Regelkommunikation ebenso wie die Kommunikationsabläufe in der Projektarbeit. Dieses Kommunikationsfeld als Ganzes zu bearbeiten, ist um ein Vieles schwieriger. Weiterlesen

Kulturveränderungen in der Praxis.

Ein Medienhaus erfindet sich neu: Bericht aus der Kultur-Transformationswerkstatt.

IK-Blog-Bosse

„Wir sind 2016 das erfolgreichste regionale Medienhaus Deutschlands!“ „Wow!“, dachte ich, „das ist mal ´ne Ansage.“ Wir sitzen alle in einem großen Kinosaal in Osnabrück und unsere Geschäftsführung erzählt uns von ihrer neuen Vision und der neuen Strategie. Die Digitalisierung hat uns als Medienhaus bereits voll erwischt: frei verfügbarer Content auf zahlreichen Kanälen, Auflagen und Werbeerlöse sinken und keine Lösung in Sicht – zumindest nicht die EINE Lösung. Das klingt nicht wirklich vielversprechend. Und doch stellen wir uns gerade breitschultrig hin und träumen von einer Zukunft, die positiv ist, die uns stolz und erfolgreich macht? Weiterlesen