Neue Literatur zur internen Kommunikation:

„Kommunikation als Lebenskunst“ von Friedemann Schulz von Thun und Bernhard Pörksen.

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Interne Kommunikation Literatur

Es war ein Pageturner. Und als ich das Nachwort von Friedemann Schulz von Thun las, machte sich Erstaunen und Bedauern breit, dass ich schon am Ende sein sollte. Schade – die perfekte Nachtlektüre. Ich habe den leichten, heiteren und klugem Dialog zweier „Kommunikationsmenschen“ sehr genossen.

Alte Bekannte – das Kommunikationsquadrat, die Maximen der Verständlichkeit, der Teufelskreis, das innere Team und das Wertequadrat – tauchen auf, werden, wie gewohnt, anschaulich erklärt und zeigen die pragmatische Herangehensweise von Schulz von Thun. Er läutert die Entstehungen und die Bedeutungen für seinen Weg als Professor. Authentizität, Kongruenz, Selbstempathie: Dass er seine Modelle auch tatsächlich lebt, zeigt er (fast schmerzlich) in den Gesprächen.

Mein Fazit

Für Einsteiger eine erkenntnisreiche und leicht zu lesende Einführung. Für Erfahrene ist die Lektüre eine fast weise Wiederholung mit systemischer Färbung, mit dem einen oder anderen Gedankenanstoß und mit der – einmal wieder – erstaunlichen Erkenntnis, dass die ganz Großen den großen Auftritt nicht nötig haben. Wohltuend.

Interne-Kommunikation-Schulz-von-Thun

Bernhard Pörksen und
Friedemann Schulz von Thun
Kommunikation als Lebenskunst
Philosophie und Praxis des
Miteinander-Redens

Carl-Auer Verlag, 2014
217 Seiten, € 24,95
ISBN 978-3-8497-0049-2

Link zur Leseprobe und zu Gesprächsvideos auf der Homepage des Carl-Auer Verlages

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