Zum Geburtstag des IK-Blogs: Plädoyer für einen internen CEO-Blog

CEO-Blog als Instrument der internen Kommunikation

Mein IK-Blog feiert Geburtstag: Seit zwei Jahren veröffentliche ich Artikel über Themen aus der Welt der internen Kommunikation. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv, sodass sich auch meine Einstellung zum CEO-Blog (auch Chef-Blog oder Geschäftsführer-Blog genannt) gewandelt hat. Ich sehe viele Vorzüge. Allerdings begegnet mir der CEO-Blog in meiner mittelständischen Praxis selten, was ich bedauere. Denn sowohl die Chefs als auch die Belegschaft können davon profitieren, wenn der Chef zu strategischen und operativ bedeutsamen Themen schreibt. Sie als IK-Verantwortliche(r) sind noch nicht überzeugt von dem Nutzen eines solchen Blogs oder brauchen Argumente für Ihren Chef? Hier kommt mein Plädoyer!

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Scrum für wirksame Besprechungen

Agiles Projektmanagement und interne Kommunikation

Gehören Scrum, Kanban und Co. bald zum Standardrepertoire der internen Kommunikation? Vor kurzem las ich eine Stellenanzeige, die mich überraschte. Ein großes deutsches Unternehmen suchte eine Referentin/einen Referenten für die interne Kommunikation mit Erfahrung im agilen Projektmanagement.

Agiles Projektmanagement umfasst verschiedene Methoden, die vor allem auf Flexibilität setzen und ihren Ursprung in der Softwareentwicklung haben. Besonders interessant finde ich Scrum. Der Grundgedanke dieses Ansatzes: Große IT-Projekte sind zu vielschichtig und zu komplex, als dass das Endprodukt bereits zu Projektbeginn genau spezifiziert werden könnte. Der Zeit- und der Budgetrahmen liegen jedoch von Beginn an fest – wie im klassischen Projektmanagement auch. Um mit der unklaren Spezifikation umgehen zu können, gibt es sogenannte Sprints. Ein Sprint ist ein Arbeitsschritt, der in der Regel ein bis vier Wochen dauert und in dem eine bestimmte Funktionalität entwickelt und implementiert wird. Am Ende jedes Sprints werden die (Zwischen-)Ergebnisse mit dem Kunden diskutiert.

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Über Fische im Wasser und warum Kulturveränderungen scheitern

Interne Kommunikation und Kulturveränderungen

Die VW-Krise und die Forderung nach einer neuen Führungskultur sind für mich ein willkommener Anlass, um über das Thema Kulturveränderung zu schreiben. Aber wo soll ich bei diesem weiten Feld ansetzen und den thematischen Schwerpunkt wählen? Eine Blitzumfrage in meinem Netzwerk soll mir bei der Ideenfindung helfen: „Was verbindet ihr mit Kultur?“, frage ich neugierig – und eine Welle des Zynismus schlägt mir entgegen. „Eine neue Sau wird durchs Dorf getrieben“, höre ich, oder: „Wir haben gerade einen Leitbildprozess hinter uns. Dabei haben wir ‚Des Kaisers neue Kleider‘ inszeniert und gespielt, was der Vorstand hören wollte.“ „Unsere Wertediskussion. Viel Geld für nichts.“ Autsch. Mit diesen ablehnenden Reaktionen hatte ich nicht gerechnet – aber zumindest hatte ich nun einen Aufhänger für diesen Blogartikel. Ich überlegte, was die (Haupt-)Gründe dafür sind, dass Kulturveränderungen scheitern. Das sind meine Erfahrungswerte:

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