Eine Gratwanderung zwischen Fußball-Tippspiel und Stellenabbau

Interne Kommunikation im Wandel

Mitarbeiterkommunikation verändert sich rasant: Wir werden digitaler, transparenter und vor allem schneller. Gestern kam die Mitarbeiterzeitung noch per Post nach Hause – die Seiten aus hochglänzendem Papier und die Texte verfasst von einem Profi, von dessen Jobbeschreibung mancher Journalist nur zu träumen vermag.

Heute verbringen interne Kommunikatoren ihre Zeit irgendwo zwischen Managementberatung und Sprachrohr, Spaßkanone für die Kollegen und Seelsorger. Wir sind IT-Experten, Übersetzer, Datenschutzbeauftragte und Rechtsbeistand. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jubeln über das Fußball-Tippspiel zur WM und beanstanden zugleich, dass das Management in so etwas Zeit und Geld investiert, wenn doch gleichzeitig die Notwendigkeit zum Stellenabbau in der Presse kursiert.

Die interne Kommunikation hat zweifelsohne eine strategische Aufgabe, doch wird sie im Unternehmen noch häufig belächelt – hauptsächlich aus Unkenntnis über die Anforderungen und Verantwortlichkeiten.

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No more battles

Benutzerzentrierung für erfolgreiche Intranet-Projekte

In der noch kurzen Geschichte des Intranets sind IT-zentrierte Fragestellungen häufig vorherrschend gewesen, z. B. Auswahl von Werkzeugen, Architektur, gesamtheitliche IT-Strategie. Dieser traditionelle, technologiegetriebene Ansatz in Unternehmen hat zwei Herausforderer bekommen: die konsumorientierte Nutzung im Internet durch Web-2.0-Technologien und Social Media sowie den zunehmenden Einsatz mobiler Endgeräte. Hierdurch verändert sich die Erwartungshaltung von Anwendern stark und wird ins Unternehmen getragen. Ausgehend von der Perspektive der Fachabteilungen stellt dieser Artikel Lösungsansätze vor, wie die Interessen von Anwendern, der IT und von strategischen Akteuren in Einklang zu bringen sind.

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Erreichbarkeit. Übersichtlichkeit. Aktualität

Neues aus der digitalen internen Kommunikation: Die MitarbeiterApp

Herr Wolf, Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dem Thema Social Intranet – als Fachbuchautor, als Berater, aber auch als Anwender in Unternehmen – und jetzt als Anbieter der Mitarbeiter-App. Wie beurteilen Sie die Entwicklung der letzten Jahre und was sind Trends und Tendenzen, auf die wir uns einstellen sollten?

Frank Wolf: Große Frage! Generell versuchen Social Intranets ja, möglichst viele Anwendungsfälle auf einer Plattform abzubilden. Wir haben aber lernen müssen, dass das leider wesentlich zur Komplexität beiträgt.

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