Thema: Veränderungskommunikation

Ohne Kommunikation keine Veränderung – diese Tatsache wird kein Mensch bestreiten. Dennoch scheitern viele Veränderungsprozesse an der Kommunikation. Unterschiedliche Aspekte spielen in Veränderungsprozessen eine Rolle. Lesen Sie in den Beiträgen mehr dazu.

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Über die nützliche Funktion von Widerständen:

Widerstand willkommen!

Widerstand Interne Kommunikation

Wie ein Gebirgsbach sucht sich der Widerstand seinen Weg – offen oder verdeckt. Doch was beim Bach spielerisch erscheint, ist beim Widerstand lästig: Er hemmt, kostet Zeit und schafft schlechte Stimmung. Ihn zu leugnen ist zwecklos: Verzögerungen, Blockaden, Fehlentwicklungen usw. können die Folgen sein. Widerstand und seine geschickte Handhabung gehören einfach zur Basisarbeit bei Veränderungen und bestimmen über den Erfolg.

Der erste Schritt zu einem gelasseneren Umgang mit Widerständen ist, sie als nützlich anzuerkennen. Sehen Sie es sportlich und nehmen Sie Widerstände als Ansporn, Ihre interne Kommunikation zu verbessern. Weiterlesen

Sounding Board zur Evaluation.

Was Sie vom Klavierbau für die interne Kommunikation lernen können!

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Wissen Sie, ob die interne Kommunikation in Ihrem Unternehmen wirkungsvoll ist? Wissen Sie, ob Ihre Instrumente und Maßnahmen Wirkung zeigen? Falls nicht, lautet meine Empfehlung: Richten Sie ein Sounding Board zur Evaluation ein.

Weitersagen:
Was sollten ein Klavier und wirkungsvolle interne Kommunikation gemeinsam haben?

Wer Klavier spielt (ich leider nicht!), weiß, um was es sich bei einem „Sounding Board“ handelt: Es ist eine Holzplatte, der Resonanzboden, der die Schwingungen der Saiten verstärkt. Das Sounding Board in Unternehmen kommt bei der Organisationsentwicklung sowie bei Veränderungsprozessen zum Einsatz. Es funktioniert im übertragenen Sinne ähnlich wie beim Klavier: Es dient der Resonanz und schafft ein Stimmungs- und Meinungsbild der Mitarbeitenden. Mögliche Kurskorrekturen werden sichtbar.

Genauso wie das Sounding Board in Veränderungsprozessen als Seismograph dient, kann es uns auch in der internen Kommunikation nützlich sein. Weiterlesen

Umgang mit Bedenken:

Ein Hoch auf die Bedenkenträger!

Umgang mit Bedenken

 

„Wenn es Bedenkenträger nicht gäbe, müssten sie erfunden werden.“ Dieser Gedanke kam mir spontan, als ich auf Twitter einer Diskussion zur Digitalisierung folgte. Ausgelöst wurde er von dem Aufruf „Bedenkenträger und Befürworter sollen endlich in Ruhe über das Thema Digitalisierung diskutieren!“, bei dem ich über den negativ besetzten Begriff „Bedenkenträger“ stolperte. Bedenken sind meiner Ansicht nach nichts Negatives. Ich verstehe darunter Überlegungen, die jemand aufgrund von Zweifeln oder Befürchtungen anstellt. Werden sie laut geäußert, sind sie für mich hilfreiche Botschaften und erlauben andere Perspektiven. Durch die Zusammensetzung mit dem Wort „Träger“ bekommt das Ganze allerdings eine negative Konnotation. Ich begann, über die Funktionen von Bedenkenträgern im Unternehmen nachzudenken. Weiterlesen

Interne Kommunikation und Kulturveränderungen.

Über Fische im Wasser und warum Kulturveränderungen scheitern.

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Die VW-Krise und die Forderung nach einer neuen Führungskultur sind für mich ein willkommener Anlass, um über das Thema Kulturveränderung zu schreiben. Aber wo soll ich bei diesem weiten Feld ansetzen und den thematischen Schwerpunkt wählen? Eine Blitzumfrage in meinem Netzwerk soll mir bei der Ideenfindung helfen: „Was verbindet ihr mit Kultur?“, frage ich neugierig – und eine Welle des Zynismus schlägt mir entgegen. „Eine neue Sau wird durchs Dorf getrieben“, höre ich, oder: „Wir haben gerade einen Leitbildprozess hinter uns. Dabei haben wir ‚Des Kaisers neue Kleider‘ inszeniert und gespielt, was der Vorstand hören wollte.“ „Unsere Wertediskussion. Viel Geld für nichts.“ Autsch. Mit diesen ablehnenden Reaktionen hatte ich nicht gerechnet – aber zumindest hatte ich nun einen Aufhänger für diesen Blogartikel. Ich überlegte, was die (Haupt-)Gründe dafür sind, dass Kulturveränderungen scheitern. Das sind meine Erfahrungswerte:

Fehlendes Verständnis – Kultur ist mehr als Werte

Weitersagen:
Kultur ist mehr als eine Wertediskussion und ein ansprechend gestaltetes Leitbild.

„Ein Fisch spürt erst dann, dass er Wasser zum Leben braucht, wenn er nicht mehr darin schwimmt. Unsere Kultur ist für uns wie das Wasser für den Fisch. Wir leben und atmen durch sie.“ Die Metapher des niederländischen Wissenschaftlers Alfons Trompenaars beschreibt Weiterlesen

Veränderungen:

Angst im Anzug.

Angst im Anzug

Vom Umgang mit der Angst in Veränderungsprozessen

Kürzlich las ich wieder: Für Veränderungsprozesse in Unternehmen ist der Umgang mit den Emotionen, besonders der Angst, eine Grundbedingung. Als Empfehlung wurde eine konsistente, konsequente und kontinuierliche interne Kommunikation ausgesprochen. So einfach, wie es klingt, finde ich das aber nicht.

Die Keule aus der Steinzeit

Angst gehört als Basisemotion zu unserem biologischen Grundsystem. Die Evolution schlägt erbarmungslos zu, wenn wir uns bedroht fühlen. Unseren Urahnen sicherte dieser Instinkt das Überleben. Und auch heute Weiterlesen