Thema: Psychologie

Interne Kommunikation ist ohne den Menschen nicht denkbar. Daher ist es hilfreich, sich mit dem Wesen des Menschen, Denk- und Verhaltensweisen auseinanderzusetzen und Erkenntnisse für die eigene Arbeit abzuleiten. Hier finden Sie Einblicke.

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Über die nützliche Funktion von Widerständen:

Widerstand willkommen!

Widerstand Interne Kommunikation

Wie ein Gebirgsbach sucht sich der Widerstand seinen Weg – offen oder verdeckt. Doch was beim Bach spielerisch erscheint, ist beim Widerstand lästig: Er hemmt, kostet Zeit und schafft schlechte Stimmung. Ihn zu leugnen ist zwecklos: Verzögerungen, Blockaden, Fehlentwicklungen usw. können die Folgen sein. Widerstand und seine geschickte Handhabung gehören einfach zur Basisarbeit bei Veränderungen und bestimmen über den Erfolg.

Der erste Schritt zu einem gelasseneren Umgang mit Widerständen ist, sie als nützlich anzuerkennen. Sehen Sie es sportlich und nehmen Sie Widerstände als Ansporn, Ihre interne Kommunikation zu verbessern. Weiterlesen

Umgang mit Bedenken:

Ein Hoch auf die Bedenkenträger!

Umgang mit Bedenken

 

„Wenn es Bedenkenträger nicht gäbe, müssten sie erfunden werden.“ Dieser Gedanke kam mir spontan, als ich auf Twitter einer Diskussion zur Digitalisierung folgte. Ausgelöst wurde er von dem Aufruf „Bedenkenträger und Befürworter sollen endlich in Ruhe über das Thema Digitalisierung diskutieren!“, bei dem ich über den negativ besetzten Begriff „Bedenkenträger“ stolperte. Bedenken sind meiner Ansicht nach nichts Negatives. Ich verstehe darunter Überlegungen, die jemand aufgrund von Zweifeln oder Befürchtungen anstellt. Werden sie laut geäußert, sind sie für mich hilfreiche Botschaften und erlauben andere Perspektiven. Durch die Zusammensetzung mit dem Wort „Träger“ bekommt das Ganze allerdings eine negative Konnotation. Ich begann, über die Funktionen von Bedenkenträgern im Unternehmen nachzudenken. Weiterlesen

Interne Kommunikation und die Trauer:

Der Umgang mit dem Abschied von Kollegen.

Trauer Interne Kommunikation

Die Nachricht kam am späten Vormittag und war eine schlichte Mail: „Vor einer Stunde ist mein Mann im Krankenhaus verstorben. Er verließ das Haus zum Joggen und kam nicht zurück. Wir waren 15 Jahre verheiratet.“ Schock und Schweigen unter uns Kollegen. An Arbeit konnten wir an diesem Tag nicht mehr denken.

Wie es nach dem ersten Schock weiterging? Wir erkundigten uns, ob die Geschäftsleitung ebenfalls informiert war. Das war sie, doch was dann passierte, ist ein Lehrstück für einen „Worst Case“: Unser Chef tauchte wortlos ab und die Personalabteilung gab eine inhaltlich fehlerhafte Todesanzeige heraus. Unsere Trauer mischte sich mit Wut. Wir empfanden den (Nicht-)Umgang als würdelos und geringschätzend.

Der „Trauermonat“ November bietet sich an für einige Gedanken zum Tabuthema Tod. Wie gehen Unternehmen angemessen mit dem Tod von MitarbeiterInnen und KollegInnen um? Standardrezepte kann ich nicht liefern, jedoch Anregungen und Denkanstöße. Nehmen Sie sich etwas Ruhe, um den Text zu lesen: Das Thema ist zu ernst, um darüber hinwegzuhuschen. Weiterlesen

Neue Literatur zur internen Kommunikation:

„Kommunikation als Lebenskunst“ von Friedemann Schulz von Thun und Bernhard Pörksen.

Interne Kommunikation Literatur

Es war ein Pageturner. Und als ich das Nachwort von Friedemann Schulz von Thun las, machte sich Erstaunen und Bedauern breit, dass ich schon am Ende sein sollte. Schade – die perfekte Nachtlektüre. Ich habe den leichten, heiteren und klugem Dialog zweier „Kommunikationsmenschen“ sehr genossen. Weiterlesen

Randnotiz Interne Kommunikation:

Zuerst die gute oder zuerst die schlechte Nachricht?

Randnotiz Interne Kommunikation

Zuerst die gute oder zuerst die schlechte Nachricht? Wie würden Sie diese Frage beantworten? Und welche Reihenfolge bietet sich in der internen Kommunikation an?

Zwei Wissenschaftlerinnen von der University of California sind der Frage in drei Experimenten nachgegangen. Ihre Ergebnis: Wer zuerst Negatives und dann Positives hört, ist besser gelaunt und zuversichtlicher. Weiterlesen