Interne Kommunikation und die digitale Transformation.

Nachlese zur CeBIT 2015.

interne Kommunikation und die digitale Transformation

Digitale Transformation. Was kommt? Was bleibt? Was sollten oder müssen Unternehmen beachten? Mit diesen Fragen fuhr ich zur CeBIT nach Hannover in die Social Business Arena. In Panels, Vorträgen und Diskussionen hörte ich – natürlich mit dem Ohr der „internen Kommunikation“ –  verschiedene Experten zum Thema „Social als Wegbereiter der digitalen Transformation“.

Ist „Social“ tot?

„Wir werden irgendwann nicht mehr über ,Social‘, sondern nur noch über Business sprechen.“ Martin Risgaard Rasmussen

Überrascht bin ich, dass die Diskussion jetzt Fahrt aufnimmt. Um es gleich vorwegzunehmen: Der Begriff „Social“ scheint tatsächlich zur Diskussion zu stehen, die Bedeutung des Begriffs „Business“ natürlich nicht. So rechnet  Martin Risgaard Rasmussen, Customer Success Manager bei Microsoft, damit, dass wir irgendwann nicht mehr über „Social“, sondern nur noch über Business reden werden. Ein Indiz für diese These: Ein Aussteller in der Arena sprach nicht mehr von „Social Collaboration“, sondern von „High Performance Collaboration“. Weiterlesen

Verständigung in der internen Kommunikation:

Glatze gleich Glatze? Randnotiz interne Kommunikation.

Randnotiz Interne Kommunikation

Sprechen Deutsche, Amerikaner und Japaner aneinander vorbei, wenn sie sich über Haarausfall unterhalten? Das hat der Linguist Pawel Sickinger in seiner Promotion untersucht und überprüft, ob Wörter rund um die Glatze, wie zum Beispiel Geheimratsecken oder Kahlkopf, gleiche Bilder auslösen. Das tun sie. Auf diesem Gebiet sollte es also zu keinen Missverständnissen kommen. Weiterlesen

Tipp für kreative Besprechungen:

Moving Meeting in der internen Kommunikation.

Moving-Meeting

„Give your ideas some legs.“ An dieser Überschrift blieb ich hängen, als ich kürzlich mit meinem Morgenkaffee in der Hand ein wissenschaftliches Fachmagazin durchblättere. Das interessiert mich. Experimente brachten zutage, dass Ideen während eines Spaziergangs und kurz danach besonders gut fließen.

Am Abend desselben Tages las ich in einer Unterhaltungszeitschrift, wie wichtig regelmäßige, über den Tag verteilte Bewegungsphasen sind. Fehlende Bewegung könne auch nicht mit einem intensiven Work-out am Abend ausgeglichen werden.

Die Idee, diese beiden Erkenntnisse in den Unternehmen zu nutzen und miteinander zu verbinden, drängte sich geradezu auf: Förderung der Kreativität und gleichzeitig etwas für die Gesundheit tun. Meine Beraterkollegin Sabine Herrmann hat dafür auch gleich einen passenden Namen: „Moving Meeting“. Weiterlesen

Interne Kommunikation und die Wirkung von Fragen:

Und zum Abschluss ein paar kluge Fragen …

Interne Kommunikation

„Wie „social“ soll unser Social Intranet gestaltet sein?“, fragte eine Teilnehmerin in einem Workshop, der mein letzter für dieses Jahr war. Die Frage gefiel mir: Sie brachte die Problemstellung auf den Punkt und eröffnete gleichzeitig die Möglichkeiten, über Lösungen nachzudenken. Das Jahresende lädt zu Bilanzen ein und so rekapitulierte ich – die kluge Frage ließ mich nicht los – die Fragen zur internen Kommunikation, die meine KundInnen diese Jahr am häufigsten stellten: Weiterlesen

Sigrid Varduhn zu Corporate Language:

Die Rolle der Corporate Language in der Kommunikation.

Wie viele Worte kommen aus Ihrem Unternehmen jeden Tag bei Kunden, Mitarbeitern, Partnern an? Zählen Sie alles mit: E-Mails, Briefe, Telefonate, Websites, Broschüren, Plakate, soziale Medien, …

Jeder dieser Kontakte kann das Besondere Ihres Unternehmens sprachlich erlebbar machen – oder auch nicht.

Unternehmenssprache liegt im Trend

Corporate Language, Corporate Writing, Corporate Voice, Verbal Identity, Wortklima oder Sprachdesign, … Immer wieder neue Begriffe zeigen, dass der bewusste Umgang mit der Sprache im Unternehmen im Trend liegt – und sich nicht nur die PR-Abteilung damit auskennen sollte.

Flotte Sprüche oder Du-Ansprache – oft ergibt sich das, was von außen als Unternehmenssprache wahrgenommen wird, allerdings fast ausschließlich aus der Werbung. In E-Mails, Rechnungen oder im Beschwerdemanagement ist das Besondere viel weniger deutlich auszumachen. Dabei erlebt der Kunde den Kontakt mit dem Unternehmen bei einer Nachfrage intensiver als bei nur flüchtig wahrgenommener Werbung. Weiterlesen