Umgang mit Bedenken:

Ein Hoch auf die Bedenkenträger!

Umgang mit Bedenken

 

„Wenn es Bedenkenträger nicht gäbe, müssten sie erfunden werden.“ Dieser Gedanke kam mir spontan, als ich auf Twitter einer Diskussion zur Digitalisierung folgte. Ausgelöst wurde er von dem Aufruf „Bedenkenträger und Befürworter sollen endlich in Ruhe über das Thema Digitalisierung diskutieren!“, bei dem ich über den negativ besetzten Begriff „Bedenkenträger“ stolperte. Bedenken sind meiner Ansicht nach nichts Negatives. Ich verstehe darunter Überlegungen, die jemand aufgrund von Zweifeln oder Befürchtungen anstellt. Werden sie laut geäußert, sind sie für mich hilfreiche Botschaften und erlauben andere Perspektiven. Durch die Zusammensetzung mit dem Wort „Träger“ bekommt das Ganze allerdings eine negative Konnotation. Ich begann, über die Funktionen von Bedenkenträgern im Unternehmen nachzudenken. Weiterlesen

Die Zukunft der internen Kommunikation.

Interne Kommunikation auf dem Weg zur „leading position“?

IK-Blog-Mast

Wie sieht die Zukunft der internen Kommunikation aus? Ist die interne Kommunikation tatsächlich auf dem Weg, eine führende Position einzunehmen? Dazu sprach Frau Prof. Dr. Dr. Mast auf der depak-Tagung „Interne Kommunikation“ Anfang Juni 2016. Das Thema interessierte mich weiter, und ich fragte bei ihr schriftlich nach.

Frau Prof. Dr. Dr. Mast, warum ist es so schwierig, den Begriff „Interne Kommunikation“ zu definieren? Was verstehen Sie unter „Interner Kommunikation“?

Weitersagen:
„Interne Kommunikation umfasst das gesamte Kommunikationsgeschehen in einer Firma.“ Prof. Dr. Dr. Claudia Mast

Dieses Kommunikationsfeld kann man sehr eng fassen und letztlich auf ein professionelles Management von einzelnen Medienkanälen wie Mitarbeitermagazine, Intranet oder Newsletter reduzieren. Ein solches Verständnis von interner Kommunikation greift aber meines Erachtens in der heutigen Zeit viel zu kurz und trägt auch zu wenig zur Verstärkung von Motivation und Identifikation bei den Mitarbeitern bei. Interne Kommunikation umfasst das gesamte Kommunikationsgeschehen in einer Firma – die formalisierten und die informellen Prozesse, z. B. Gerüchte, die Medienkommunikation wie auch die Führungskräftekommunikation, die Regelkommunikation ebenso wie die Kommunikationsabläufe in der Projektarbeit. Dieses Kommunikationsfeld als Ganzes zu bearbeiten, ist um ein Vieles schwieriger. Weiterlesen

Kulturveränderungen in der Praxis.

Ein Medienhaus erfindet sich neu: Bericht aus der Kultur-Transformationswerkstatt.

IK-Blog-Bosse

„Wir sind 2016 das erfolgreichste regionale Medienhaus Deutschlands!“ „Wow!“, dachte ich, „das ist mal ´ne Ansage.“ Wir sitzen alle in einem großen Kinosaal in Osnabrück und unsere Geschäftsführung erzählt uns von ihrer neuen Vision und der neuen Strategie. Die Digitalisierung hat uns als Medienhaus bereits voll erwischt: frei verfügbarer Content auf zahlreichen Kanälen, Auflagen und Werbeerlöse sinken und keine Lösung in Sicht – zumindest nicht die EINE Lösung. Das klingt nicht wirklich vielversprechend. Und doch stellen wir uns gerade breitschultrig hin und träumen von einer Zukunft, die positiv ist, die uns stolz und erfolgreich macht? Weiterlesen

Cognitive Computing und die interne Kommunikation:

„Watson, übernehmen Sie die interne Kommunikation!“

Cognitive_Computing_IK_Blog

Kaum haben wir uns an den Gedanken der digitalen Transformation gewöhnt, da kommt bereits die nächste „Welle“ auf uns zu: Cognitive Computing. Auf der CeBIT 2016 habe ich einen Vortrag von den IBM-Mitarbeiterinnen Huguette Ranc und Katrina Troughton zu dem Thema gehört. Und da ich immer mit dem Verstärker „interne Kommunikation“ höre, schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: Ersetzt der „intelligente“ Computer demnächst die IK-Manager?

Entwicklung von internen Kommunikationskonzepten durch „Cognitive Computing“

Zu „künstlicher Intelligenz“ und den unterstützenden Computersystemen wird seit den 1950er-Jahren geforscht. Nun scheinen die Technik und die (marktwirtschaftliche) Zeit reif, um über den Einsatz von „Cognitive Computing“ in Unternehmen nachzudenken. Bekommen die IK-Manager demnächst einen virtuellen Kollegen, der gemeinsam mit ihnen Konzepte und Strategien entwickelt, maßgeschneidert auf jeden einzelnen Mitarbeiter? Weiterlesen